Gruppenausstellungen
Igor Ustinov & Julien Marinetti
KUNST ALS ÖFFNUNG
Eine Präsenz, eine Geste, ein Gleichgewicht.
Skulptur beginnt dort, wo Worte
der Fantasie Raum geben.
01 / DIE WERKE
Der Impuls eines Körpers.
Die Erinnerung einer Spur.
Der Raum einer Begegnung.
Im Atelier oder inmitten der Landschaft laden die Skulpturen dazu ein, näherzutreten, ihre Formen zu umkreisen und den Blick seinen eigenen Weg finden zu lassen.
Vom Künstler zur Verfügung gestellte Fotografien. Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrössern.
Si à moi · L’ange gardien · L’homme qui sort de terre · La foi · Envers et contre tout.
Eine Auswahl von Werktiteln aus Igor Ustinovs Katalog.
Die Skulptur verlässt das Atelier und begegnet der Stadt, der Landschaft und den Menschen, die sich darin bewegen.
Vom Strich zur Form nimmt die Idee Gestalt an. Zeichnungen und Skulpturenentwürfe führen diese Suche nach Bewegung und Gleichgewicht weiter.
Igor Ustinov schuf auch die Trophäe des Benois de la Danse, benannt zu Ehren der Familie Benois und ihres künstlerischen Erbes.
SKULPTUREN MITTEN IM LEBEN
Ein wechselndes Licht.
Eine antwortende Geste.
Eine unerwartete Begegnung.
Im Garten, am Wasser, in Innenräumen oder im Atelier teilen die Werke unsere Räume und unsere Augenblicke. Diese Fotografien erzählen vom Leben rund um die Skulptur.
17 Blicke auf die Werke und ihre Umgebung. Klicken Sie auf eine Fotografie, um sie zu vergrössern.
2026 — 2027
Kommende Ausstellungen und Begegnungen.
Igor Ustinov & Julien Marinetti
(Materie, Wissen, Vorstellungskraft)
Konzept und Kuratierung: Le Cercle Fine Art
Eine Ausstellung von Igor Ustinov, dem ersten Künstlerpaten.
Ein Skulpturenparcours von Igor Ustinov durch Innenräume und Gärten.
Ein Einblick in das Atelier von Igor Ustinov: Hände formen das Material, Werkzeuge kommen zum Einsatz und L’ange de Neyruz entsteht.
02 / DER BLICK DES KÜNSTLERS
Kunst, Wissenschaft, Musik: drei Arten, der Welt zuzuhören. Bei Igor Ustinov begegnen sie sich in derselben Neugier auf das Lebendige und auf das, was uns verbindet.
«Gedanken und Gefühle haben eine Form.»
Igor Ustinov
Seit der Bronzezeit dient das Metall, dem Schoss der Erde entnommen, den Menschen dazu, ihre Gegenwart zu verewigen. Wie Blut in eine Form gegossen, erstarrt die Bronze beim Erkalten und hinterlässt die Spur unseres Daseins. Bronze ist temperamentvoll wie das Leben, beständig wie die vergehende Zeit und gleichgültig wie der Tod. Diese Eigenschaften ermöglichen ihr die Verbindung zwischen der menschlichen Seele und der physischen Welt.
Das Spiel der Proportionen, der Leerräume und der Körper, der rauen oder gespannten Oberflächen, des Massiven und des Zarten bildet das Alphabet des Bildhauers. Er sucht darin die Magie der Kunst, die Schaffung kraftvoller Objekte und das Glück, seine Erfahrung des Lebens, Entdeckens und Entscheidens zu teilen. In einem Werk hält er die Zeit an, um über seine eigene Existenz hinauszureichen. Alles zurückzugeben bedeutet, jeden Tag mit einem Lächeln sterben zu lernen. Wenn die Kunst die Signatur des Menschen ist, so ist sie auch sein Spiegel.
Materie ist Energie. In einer Form konkretisiert, wird diese Energie zu Absicht und Haltung. Hinter Gesicht und Persönlichkeit bewegt sie unser Leben zwischen dem Wunsch, einen Willen zu haben, und dem Willen, einen Wunsch zu haben, zwischen Instinkt und Denken.
Diese Dynamik einzufangen und weiterzugeben bedeutet, die Lebensfreude und den Mut auszudrücken, die in diesen Skulpturen sichtbar werden. Wie der Saft, der im Frühling in den Baumstämmen aufsteigt, kündigen diese Werke das grosse Fest des Lebendigen an.
Jede Skulptur erzählt von einem Ereignis, einem Traum. Das Verstehen verleiht dem Werk einen Sinn, ohne ihm etwas von seiner plastischen Präsenz und Energie zu nehmen. Die Materie zu überwinden ist die Herausforderung, die der Bildhauer seinem Verstand stellt: die ständige Suche danach, in die Wirklichkeit der Welt einzudringen, sie besser zu verstehen und ihr Wesen offenzulegen, indem er ihr seine eigenen Träume gegenüberstellt.
Sich mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen ist ein Bedürfnis, das sich darin ausdrückt, die Natur für ein besseres Leben zu nutzen. Der Bildhauer begegnet ihr, um sich selbst zu entdecken.
Die gewünschten Formen im Stein sichtbar zu machen, formbare, für den Bronzeguss bestimmte Materialien zu ertasten oder vorhandene Gegenstände an sich zu nehmen, zusammenzufügen oder zu zerstören: Dies sind die verschiedenen Sprachen der Bildhauerei.
Sich in einem Werk zu verwirklichen ist der Pakt, den der Künstler mit dem Leben schliesst: eine Art, ihm zu danken oder es zurückzuweisen. Eine Wahrheit, eine Erfahrung, eine Seele auszudrücken: Darin liegt der Wert des Kunstwerks. Es offenbart eine Epoche, eine Gesellschaft, eine Kultur mit ihren Bezügen und Empfindungen. Der Bildhauer entdeckt neue ästhetische Ausdrucksformen und angemessenere Sprachen, doch die Geste bleibt. Der Künstler verbindet den Körper mit dem Denken und bestimmt den Geist der Formen. Er lässt eine Skulptur entstehen.
DIE EROSION DURCH DIE ELEMENTE UND DIE ZEIT GIBT DEN BERGEN IHRE FORMEN. EINE SKULPTUR VERDANKT IHRE FORM DER EMOTION EINES MENSCHEN. GEDANKEN UND GEFÜHLE HABEN EINE FORM.
Igor Ustinov
Französischen Originaltext herunterladen (Word) ↓03 / EIN LEBENSWEG

Gestalten. Verstehen.
Erdenken. Weitergeben.
Igor Ustinov wurde 1956 in London als Sohn von Sir Peter Ustinov und Suzanne Cloutier geboren und wuchs im Schnittpunkt mehrerer Kulturen auf. Er studierte an der École des Beaux-Arts in Paris bei César, beschäftigte sich an der Universität Paris VII mit Biologie und absolvierte eine Ausbildung in klassischem Gesang am Rachmaninoff-Konservatorium.
Nach vielen Jahren in Paris lebt er heute in der Schweiz und verbindet künstlerisches Schaffen, Erfindungsgeist und humanitäres Engagement. Seine Werke wurden in Europa und Nordamerika ausgestellt; mehrere monumentale Skulpturen stehen im öffentlichen Raum.
Die Bildhauerei bleibt das Herzstück dieses Ansatzes: einem weltoffenen Denken eine sinnlich erfahrbare Form zu geben.
Den Lebensweg entdecken ↓Zu den Stationen seines künstlerischen Weges zählen das Musée des Beaux-Arts in Nancy, die Kunsthalle Darmstadt, das Mãe-d’Água-Museum in Lissabon, die Fondation de l’Estrée in Ropraz, das POPA-Museum in Porrentruy und der Palazzo Contarini Polignac in Venedig.
Seine Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Benois-Familienmuseums, des EPAL-Museums, des Museums von Dieppe, der UBS und der Buhl Collection.
Der Benois de la Danse, Ausstellungen im Espace d’art du Petit Manoir in Morges und Skulpturenpräsentationen in Genf prägen das Archiv der Künstlerwebsite.
04 / USTINOV NETWORK & WEITERE HORIZONTE
Dieselbe Fantasie kann eine Skulptur entstehen lassen, einen Dialog eröffnen oder eine Erfindung anregen. Bildung, Offenheit und die Achtsamkeit gegenüber dem Lebendigen verbinden diese Engagements.
KULTUR, BILDUNG & OFFENHEIT
Kindheit, Bildung, Kreativität.
Vorurteile verstehen. Respekt fördern.
Eine internationale Hochschulgemeinschaft in Durham.
Dialog und Sensibilisierung für Vorurteile.
Eine von Igor Ustinov gegründete Initiative zur Sensibilisierung für Vorurteile und zu deren Überwindung.
ERFINDEN FÜR DIE WELT VON MORGEN
Dächer neu denken und mit dem Wasserkreislauf verbinden.
waterroofs.comMATERIAL / WOHNENRecyceltem PET in einem modularen Bausystem neues Leben geben.
uhcs.swissWOHNEN / SOLIDARITÄTEine Schweizer Stiftung für einen Lebensraum im Einklang mit dem Lebendigen und für solidarische Projekte.
Die Stiftung entdecken ↗05 / KONTAKT AUFNEHMEN
Für eine Ausstellung, einen Erwerb oder ein Skulpturenprojekt.
igorustinov@igorustinov.com
Igor Ustinov, Bildhauer. Ein Weg zwischen Materie, Bewegung und Fantasie. Werke, Biografie und Ustinov Network.
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